Wann ist eine Psychotherapie für Kinder und Jugendliche ratsam?

Grundsätzlich können Sie mit allem zu mir kommen, was das Kind oder Sie als ein Problem ansehen und mit Leidensdruck (entweder beim Kind oder bei Ihnen) verbunden ist. Jugendliche ab 16 können selbst eine Therapie beantragen. Ob eine Therapie erforderlich ist, kann im Erstgespräch oder nachfolgenden probatorischen Sitzungen geklärt werden. Diese sind dafür da, um Art und Umfang der Therapie einschätzen zu können.

Diese Zeit dient auch einem ersten gegenseitigen Kennenlernen. Gemeinsam mit den Eltern, dem Kind oder dem Jugendlichen werden Empfehlung, Begründung und Entscheidung zur Therapie vereinbart.

 

Aus einer Vielzahl von möglichen psychischen Problemen sind hier einige Behandlungsschwerpunkte genannt, unter denen Kinder und Jugendliche wie auch ihre Familien leiden können:

  • Entwicklungsrückstände, Lern,- Aufmerksamkeits,- oder Konzentrationsstörungen
  • Regulationsstörungen bei Säuglingen (Fütterstörungen, übermäßiges Schreien, Schlafstörungen)
  • Schlafstörungen, Alpträume, Einnässen und Einkoten
  • Beziehungsschwierigkeiten, Mobbing, Schulvermeidung, Schulängste oder Phobien
  • Ängstlichkeit, Selbstwertprobleme, depressive Verstimmungen
  • Störungen aus dem autistischen Spektrum
  • aggressives und verletzendes Verhalten sich oder anderen gegenüber
  • Essprobleme
  • Tics oder Tourette-Syndrom (unwillkürliche rasche Bewegungen oder Worte)
  • zwanghafte Verhaltensweisen oder Gedanken
  • Geschlechtsidentitätsstörungen, Sexuelle Reifungskrisen
  • Psychosomatische Beschwerden wie Kopf-, Bauschmerzen oder Rückenschmerzen, asthmatische Beschwerden, Neurodermitis, Schwindel
  • suizidale Gedanken und/oder selbstverletzendes Verhalten
  • seelische Traumatisierungen