Psychotherapeutische Praxis für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 21 Jahre

79115 Freiburg, Markgrafenstraße 72

     

Die Behandlung erfolgt mittels wissenschaftlich und bei Krankenkassen anerkannten Behandlungsverfahren.

  • Tiefenpsychologische Einzeltherapie – und Gruppentherapie
  • Spieltherapie, Klientententrierte Gesprächstherapie (Rogers)
    Gesellschaft für Wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie (GWG)
  • Paar- und Familientherapie (FamThera)
  • Traumatherapie (Zentrum für Psychotraumatologie und Traumatherapie Niedersachsen (zptn), Michaela Huber u. a., EMDR)



Diese Praxis ist

https://www.ti-frei.de/















Zur politisch gewollten Weitergabe Ihrer Daten an Unbekannte:

Gesundheitsdaten online

Wem gehören die Gesundheitsdaten? Bisher in der Arztpraxis vor Fremdzugriff geschützt, seit 31.03.2019 sollen ihre Gesundheitsdaten nach dem Willen der Bundesregierung (BGM, Jens Spahn*) – also sämtliche Diagnosen, Befunde, Untersuchungsergebnisse, Medikationspläne, Arztbesuche bei den Krankenkassen selbst statt in den Arztpraxen als „elektronische Patientenakte” gespeichert werden. Alle Arzt- und Therapiepraxen in Deutschland wurden bei Strafe von Honorarabzug dazu verpflichtet, ihre Praxis-EDV direkt mit den Krankenkassen zu vernetzen.

Betroffen sind bisher nur alle gesetzlich Versicherten. Private Versicherungen haben allerdings bereits Interesse signalisiert. Und: sollte ein Bürgerversicherung in Zukunft kommen, sind alle Bundesbürger davon betroffen.

Damit nicht genug. Die Daten werden über ein öffentliches Netz über das Internet versendet. Das Netz nennt sich „Telematik-Infrastruktur”. Und die Daten sollen nahezu allen anderen Behandlern auch unbeteiligten Dritten zu „Forschungszwecken” zur Verfügung gestellt werden. Diese Lösung wird von Datenschützern, Patientenschutzverbänden wie Verbraucherschützern kritisiert. Doch auch die Mehrzahl der betroffenen Ärzte, Zahnärzte und Psychotherapeuten will dieses System boykottieren. Die Zeit drängt, denn nach der Vorgabe der Bundesregierung sollen die Daten ab dem 1.7.2019 auf die Server gestellt werden. Bis Ende 2021 sollen alle gesetzlichen Krankenkassen dieses System eingeführt haben (aus: Netzwerk der Psychotherapeuten).

Wir weigern uns. Weshalb?
Um das Ganze in die analoge Welt zu übertragen (dann kann man es sich [Beschreibung eines Arztes] vielleicht besser vorstellen):
Der Gesetzgeber zwingt uns – unter Androhung eines Honorarabzug von 1 % – einen Generalschlüssel für unsere Praxis anzufertigen und an uns unbekannte Personen auszuhändigen, die damit das Recht erwerben, 24 Stunden am Tag 7 Tage in der Woche ohne unsere Kenntnis unsere Praxis zu betreten und sämtliche Aufzeichnungen angeblich daraufhin zu überprüfen, ob die Versichertendaten unserer Patienten noch aktuell sind.
Weiterhin haben diese Personen das Recht, in unbegrenztem Umfang Kopien unserer Aufzeichnungen anzufertigen. Wann welche Daten erhoben wurden, wird uns nicht mitgeteilt.

Inzwischen sind bereits Befunde in Patientenakten gefälscht worden. (Ärztezeitung berichtete)

3sat (Pässe für Kriminelle Biometrischer Datenhandel im Dark Web: Der Fingerabdruck, die Iris oder die eigene Stimme – auch der Staat nutzt diese sogenannten biometrischen Daten, um Pässe und Personalausweise noch besser zu schützen. Doch Cyberkriminelle haben die Datenbanken längst im Visier, 3sat berichtete von der Möglichkeit, völlig neue Personenprofile fertigen zu können. Im Darknet für Kriminelle sind die Daten sehr viel Geld wert.

Inzwischen sind auch erste Arztpraxen bekannt geworden die durch die Installation der Telematik-Konnektoren mit Viren und Trojanern befallen worden. BR berichtete. (https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/sicherheitsluecken-probleme-mit-der-elektronischen-patientenakte,RRmEPve?fbclid=IwAR0YoZRmXDRJ-S0QF3229ApNN5jrGHvCVFK9_gNp35_PCNXvvHCmIUxsk1E)

Pressemitteilung vom 31. Mai 2019

Deutscher Ärztetag beschließt zur e-Akte: Patientenrechte und Schweigepflicht haben Priorität

FÄ-Vize Dr. Silke Lüder verteidigt Schweigepflicht und Patientenrechte

Bei der Einführung der elektronischen Patientenakte müssen die ärztliche Schweigepflicht sowie das Recht auf informationelle Selbstbestimmung der Patienten bewahrt werden. Das hat der Deutsche Ärztetag am heutigen Freitag in Münster deutlich gemacht. Der Ärztetag fordert in einem Beschluss auf Initiative der Freien Ärzteschaft (FÄ), dass Patienten bereits bei Einführung der e-Akte die Möglichkeit haben müssen, ihre Daten selektiv zu speichern, freizugeben oder zu sperren. Damit haben sich die Ärzte klar gegen die Pläne von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn positioniert.WEITERLESEN

*BGM ist neuerdings zu 51% Eigentümer der gematik, Compugroup macht gute Geschäfte, der Konzernumsatz sei im Gesamtgeschäftsjahr auf 717 Millionen Euro gewachsen. Der Konzerngewinn (EBITDA) belaufe sich auf 182 Millionen Euro. Das entspreche einem Wachstum von 23 % und einer operativen Marge von 25 %. Für das Geschäftsjahr 2019 erwarte man einen Umsatz zwischen 720 Millionen und 750 Millionen Euro und ein EBITDA zwischen 190 Millionen und 205 Millionen Euro. Wachstumstreiber sei der bundesweite Rollout der Telematikinfrastruktur (TI) gewesen.  https://www.aend.de/article/193830?utm_source=Abendnachrichten_2019-02-05&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Politiknachrichten